Unter diesem Motto fanden am 3. Oktober 2026 Demonstrationen in Stuttgart und Berlin statt. Auch Mitglieder des Stralsunder Friedensbündnisses beteiligten sich in Berlin an dieser bundesweiten Aktivität. Sie reisten gemeinsam mit dem Zug an und brachten ihre eigenen Fahnen und Westen (Aufdruck: „Stralsunder Friedensbündnis“) mit. Bei der Auftaktkundgebung unmittelbar am Brandenburger Tor stach ein Redner besonders hervor: Prof. Dr. Johannes Varwick. Der ehemalige Forscher an der Universität der Bundeswehr und frühere Berater des Verteidigungsministeriums gehört nicht zu den „üblichen Verdächtigen“ der Friedensbewegung. „Ich verlange einen radikalen Kurswechsel, der nur auf Druck aus der Bevölkerung zustande kommen kann“, rief er den Kundgebungsteilnehmern zu. „Wir sollten nicht akzeptieren, dass Milliarden und Abermilliarden für Rüstung verpulvert werden, während für andere Aufgaben das Geld fehlt.“ Der Wissenschaftler ging auch auf den Ukraine-Krieg ein und auf den Hochrüstungskurs der Bundesregierung und brachte die Situation auf den Punkt: „Wir haben keine militärische Fähigkeitslücke, sondern eine diplomatische Fähigkeitslücke.“ 

Die Rede hier in ganzer Länge:
https://www.youtube.com/watch?v=XmHWueavK6E

Hörenswert: Die Rede der Schülerin Karls Wolf

https://www.youtube.com/watch?v=NFvB4mmLQvA