Das Stralsunder Friedensbündnis ruft für Dienstag, den 1. September 2026, zu einer Mahnwache anlässlich des Weltfriedenstages auf. An diesem Tag jährt sich der Beginn des Zweiten Weltkrieges zum 87. Mal. Traditionell ist der Weltfriedenstag ein gewerkschaftlicher Gedenktag. Das Friedensbündnis greift daher den Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) auf, der unter dem Motto steht: „Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gemeinsam für Völkerverständigung, soziale Gerechtigkeit und eine Welt ohne Krieg.“

Besonders die Gewerkschaftsmitglieder im Friedensbündnis fühlen sich von diesem Aufruf angesprochen, der unter anderem eine Abkehr der Bundesregierung von der Rhetorik der „Kriegstüchtigkeit“ und eine Rückbesinnung auf eine zivile Friedenssicherung fordert. Das Friedensbündnis spricht sich eindeutig gegen die Einführung der Wehrpflicht aus und unterstützt die antimilitaristische Schülerbewegung. Es mahnt: Wer heute der Hochrüstung zustimmt, wird sich morgen dem sozialen Kahlschlag ausgesetzt sehen.

Friedensfreundinnen und Friedensfreunde sowie Gewerkschaftsmitglieder sind herzlich zur Mahnwache eingeladen. Diese findet statt am:

Dienstag, 1. September 2026, von 14 bis 16 Uhr
auf dem Apollonienmarkt in Stralsund.