Am Sonnabend, den 28. Juni 2025 hat das Stralsunder Friedensbündnis erstmals anlässlich einer größeren Veranstaltung in Stralsund den Einwohnern und Besuchern der Stadt eine klare Friedensposition in einem größeren Umfang zeigen können. Ungeachtet dessen, dass einige tausend Besucher die Veranstaltungen am Tag der Bundeswehr zur Besichtigung von Technik und Aktivitäten der Bundeswehr nutzten, machten die Freunde des Stralsunder Friedensbündnisses mit sichtbaren Signalen auf die Sinnlosigkeit von Rüstungsausgaben und Gefahren eines eskalierenden Krieges bei dem geplanten Aufrüstungskurs deutlich.
Dank des Engagements aller Beteiligten können wir unser Auftreten für eine friedliche Welt und gegen die wahnsinnige Aufrüstung bei dieser Gegenveranstaltung vor der Hafeninsel in Stralsund als sehr erfolgreich werten. Der Dank gilt dabei uneingeschränkt allen Beteiligten. Wir haben gezeigt, dass es anders und friedlich gehen muss und wurden von vielen Menschen, die auch so denken, darin bestärkt und ernteten Anerkennung für unsere öffentliche Haltung. Bei direkten Gesprächen waren die meisten Gesprächspartner sofort bereit, ihre Unterschrift für den Berliner Appell und die Initiative “1.000.000 Stimmen für den Frieden“ zu leisten. Damit konnten an diesem Tag knapp 200 Unterschriften eingesammelt werden.

Der Wermutstropfen an diesem Tag war wie leider so oft, dass der Auftritt für eine friedlichere Welt durch bewusste Abgrenzung kein gemeinsames Bündnis aller war, die den Frieden in ihren Herzen tragen.


Ankündigung: Friedensaktionstag - Sa 28.06.2025

Aus dem Grundgesetz der BRD:

Art. 26 (1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

Art 87a (1) Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf.

Und die Bundesregierung agiert gegen ihre eigenen Gesetze!

Wieder veranstaltet der Bund einen "Tag der Bundeswehr" in Stralsund.

  • Wir wehren uns dagegen, dass mit unseren Steuergeldern Kriegswerbung betrieben wird.
  • Wir wollen nicht, dass unsere Kinder und Enkel mit dem Versprechen einer guten Ausbildung dazu verlockt werden, das Kanonenfutter dieser Militaristen zu werden.
  • Wir sind gegen einen Wehretat, der in Kürze dazu beitragen wird, dass mehr und mehr soziale Leistungen zurückgefahren werden.

Aus diesem Grund stehen wir, das Stralsunder Friedensbündnis, am

28.06.2025 von 10:00 bis 15:00 Uhr vor der Fährbrücke in Stralsund

um unserem Protest Ausdruck zu verleihen.

Machen wir Deutschland friedenstüchtig!

Wir brauchen keine Helden, die im Krieg sterben.
Wir brauchen Helden, die Kriege und Blutvergießen verhindern.